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Kurzarbeit (in Corona-Krise)

Kurzarbeit (in Corona-Krise)

Grundsätzlich sind Arbeitgeber nur unter bestimmten Voraussetzungen berechtigt Kurzarbeit anzuordnen, da dies zu Gehaltseinbußen führt. Das Ziel von Kurzarbeit besteht darin, dass Beschäftigte vorübergehend weniger Stunden leisten, um nicht gekündigt zu werden.
Betriebe, die Kurzarbeitergeld beantragen möchten, müssen die Kurzarbeit zuvor bei der zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen.

Lieferengpässe, die im Zusammenhang mit dem Corona-Virus entstehen, oder behördliche Betriebsschließungen mit der Folge, dass die Betriebe ihre Produktion einschränken oder einstellen müssen, können zu einem Anspruch auf Kurzarbeitergeld für die vom Arbeitsausfall betroffenen Beschäftigten führen.

Die Regierung will als Reaktion auf die „Corona-Krise“ zudem die Hürden zur Einführung von Kurzarbeit und Beantragung von Kurzarbeitergeld – zumindest befristet bis Ende 2021 - deutlich vereinfachen.
Folgende Maßnahmen sind bereits mit Wirkung zum 1. April 2020 geplant:
  • Bereits bei einem Arbeitsausfall von 10 % der Beschäftigten soll die Einführung/ Vereinbarung von Kurzarbeit (bei Vorliegen der übrigen Voraussetzungen) möglich sein. Bisher muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.
  • Auf den Aufbau “negativer Arbeitszeitsalden” kann bzw. soll vollständig verzichtet werden – d.h. Mitarbeiter müssen keine Minusstunden aufbauen.
  • Arbeitgebern sollen die Sozialversicherungsbeiträge, die auch bei Kurzarbeit fällig werden, erstattet werden.
Ob die Voraussetzungen für die Gewährung von Kurzarbeitergeld vorliegen, prüft die zuständige Agentur für Arbeit im Einzelfall.
Nähere Informationen zur Beantragung des Kurzarbeitergeldes sind auf der Homepage der Bundesagentur für Arbeit unter folgendem Link zu finden
Klicken Sie hier um sich das Merkblatt zum Kurzarbeitergeld (KUG) zu downloaden. 
 
Kurzarbeitergeld kann für eine Dauer von bis zu zwölf Monaten bewilligt werden.
Kurzarbeitergeld wird in derselben Höhe wie Arbeitslosengeld bezahlt und beträgt 67 bzw. 60 % der Differenz zwischen dem pauschalierten Nettoentgelt, das ohne Arbeitsausfall gezahlt worden wäre und dem pauschalierten Nettoentgelt aus dem tatsächlich erhaltenen Arbeitsentgelt.
Berechnungsbeispiel:
Nettolohn bei regulärer Arbeitszeit: 1.800,00 € netto
Nettolohn bei Kurzarbeit: 1.000,00 € netto
Kurzarbeitergeld: 536,00 € netto (= 67 % aus 800,00 € netto Lohndifferenz)
Gesamtlohn: 1.536,00 € netto
Bitte teilen Sie uns das schnell mit, damit wir alles in den nächsten Gehaltsabrechnungen berücksichtigen können.
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